Sichtbarkeit einstellen: Wer sieht was im Verein?
Du legst fest, was ohne Anmeldung, für angemeldete Nutzer, für Mitglieder oder nur für die Leitung sichtbar ist – von der Vereinsseite bis zur Funktionsadresse.
SichtbarkeitBasis (kostenlos)Geprüft am 30.10.2026
Sichtbarkeit einstellen
Wer sieht was im Verein: die einheitliche Skala von Leitungsteam bis öffentlich, Sichtbarkeit der Vereinsseite und die Übersicht Wer sieht was.
Transkript anzeigen
- In CLUP.life gibt es vier Stufen der Sichtbarkeit: nur das Leitungsteam, alle Mitglieder, alle angemeldeten Nutzer und öffentlich im Internet.
- Bei Wer sieht diese Seite wählst du die Stufe der Vereinsseite. Öffentlich heißt: auch ohne Anmeldung und für Suchmaschinen sichtbar.
- Unter Verwalten zeigt die Übersicht Wer sieht was, welche Seite wer lesen darf: Start, News, Termine, Gruppen und mehr.
- Einzelne Bereiche stellst du enger, zum Beispiel die Termine nur für Mitglieder. Ein Bereich kann nie weiter sein als der Verein selbst.
- Angaben über Personen, etwa Auszeichnungen, bestimmt die Person selbst. Der Verein kann sie nur enger stellen, nie weiter.
- Zuletzt zeigt der Hinweis Im Internet auffindbar, was jeder ohne Anmeldung lesen kann. Prüfe, dass dort nur steht, was öffentlich sein soll.
Voraussetzungen
- Du hast Verwaltungsrechte im Verein („Organisation verwalten“).
Wer darf das?
Die Sichtbarkeit der Vereinsseite und ihrer Bereiche ändern Verwaltung und Leitung. Angaben der Organisation darf der Verein auf alle vier Stufen stellen; Angaben über Personen (Mitgliedschaft, Auszeichnungen, Beiträge) bestimmt allein die Person, der Verein kann sie nur enger machen.
Schritt für Schritt
Die Skala kennen
Es gibt vier Stufen, von eng nach weit: „Nur Leitungsteam“, „Alle Mitglieder“, „Alle angemeldeten Nutzer“ und „Öffentlich im Internet“. Bei „Öffentlich“ kann jede Person im Internet die Angabe lesen, auch Suchmaschinen.
Sichtbarkeit der Vereinsseite wählen
Wähle unter „Stammdaten bearbeiten“ im Abschnitt „Sichtbarkeit und Beitritt“ bei „Wer sieht diese Seite?“ die Stufe. „Alle im Internet“ heißt: auch ohne Anmeldung und für Suchmaschinen sichtbar. Nicht öffentliche Organisationen sind für Außenstehende überall unsichtbar.
Bereiche enger stellen
Öffne unter „Verwalten“ die Übersicht „Wer sieht was?“. Die Tabelle zeigt je Seite („Start“, „News“, „Termine“, „Gruppen“, „Anlagen“ …), wer sie sehen darf (angemeldet fremd, Follower, Mitglied, Leitung). Bei News, Termine, Gruppen und Anlagen wählst du je Zeile die Sichtbarkeit („Sichtbarkeit von …“). Ein Bereich kann nur enger sein als die Organisation, nie weiter.
Mitgliederliste regeln
Stelle auf der Seite „Verwalten“ bei „Wer sieht die Mitgliederliste?“ ein, ob nur die Leitung oder alle Mitglieder Namen (auch von Kindern) sehen. Die Zahl der Mitglieder bleibt für alle sichtbar. Die Änderung gilt sofort.
Einzelne Inhalte einstellen
Termine haben eine eigene Sichtbarkeit („Wer sieht diesen Termin“: nur diese Gruppe / dieser Verein, Mitglieder, nur eingeladene Personen, öffentlich); Beiträge ebenso. Die Funktionsadresse eines Amts stellst du am Amt unter „Wer sieht die Funktions-E-Mail?“ ein (Standard: nur das Leitungsteam; Ämter, die nicht im Leitungsteam stehen, bleiben intern).
Auffindbarkeit prüfen
Der Abschnitt „Im Internet auffindbar“ in „Wer sieht was?“ nennt die Seiten, die jede Person ohne Anmeldung lesen kann. Prüfe, dass dort nur steht, was öffentlich sein soll.
Stadtkalender
Wurde dein Verein von einer Kommune verifiziert, kannst du unter „Verwalten“ bei „Stadtkalender“ die öffentlichen Termine für den Veranstaltungskalender der Stadt freigeben.
Du findest die Funktion hier: /organisation/<kennung>/verwalten
Typische Fehler und Lösungen
- Eine Seite wirkt für Außenstehende nicht öffentlich, obwohl der Bereich auf „Öffentlich“ steht.
- Ein Bereich macht die Organisation nur enger, nie weiter. Steht die Organisation selbst nicht auf öffentlich, sehen Außenstehende nichts (sie bekommen 404).
- „Das hat nicht geklappt.“ beim Speichern einer Sichtbarkeit
- Lade die Seite neu und versuche es erneut; prüfe deine Verwaltungsrechte.
- Eine Funktionsadresse lässt sich nicht weiter öffnen.
- Nur bei Ämtern, die im Leitungsteam stehen, lässt sich die Adresse über „Nur das Leitungsteam“ hinaus öffnen. Eingetragen werden dürfen nur Funktionsadressen, keine Adressen von CLUP.life-Konten.
- „Noch keine Kommune hat euren Verein verifiziert.“ beim Stadtkalender
- Die Freigabe erscheint erst, wenn eine Kommune den Verein verifiziert hat (siehe „Verein von Verband oder Stadt verifizieren lassen“).
Gut zu wissen
- Öffentlich heißt auch: Adressen werden von Werbe- und Spam-Programmen eingesammelt, und veröffentlichte Angaben lassen sich nicht zuverlässig zurückholen.
- Kontaktdaten und Straße sieht nur, wer Mitglied ist. Private Adressen und Nummern von Personen sind nie öffentlich.
- Die Teilnahme an Terminen steuert die Terminleitung („Teilnehmerliste sichtbar“), nie die Person und nie öffentlich.
- Sichtbarkeit, Einwilligung und Datenschutzkontrolle gehören zur kostenlosen Basis.
